| Gepostet von DPN ® , Jan 14,2004,13:13 | Antwort verfassen | Forum | |||
Seit zwei Jahren lief in der ZYPRESSE (mittlerweile Kleinanzeiger mit Monopol in Freiburg, was man an den Umgangsformen deutlich spürt) folgende Kleinanzeige:

Heute erhielt ich ein Telefonat von Frau Horwitz von der Geschäftsleitung, die mit entschiedener Stimme mitteilte: „Diese Anzeige wird in Zukunft nicht mehr erscheinen.“
Eine irgendwie einsichtige Begründung konnte die Dame nicht geben. Auf Nachfrage meinte sie nur, dass ‚solche Anzeigen‘ eben nicht in die Zypresse passen würden, denn die Zypresse sei kein Diskussionsforum, sondern ein reines Anzeigenblatt (zwei Jahre haben sie gebraucht, um das festzustellen?). Was denn das Problem bei dieser Anzeige sei, wollte ich doch wenigstens erklärt haben. Es sei eine Unterstellung, dass es so etwas in Freiburg gebe, war die erstaunliche Antwort.
Ich wiederhole: Es sei eine Unterstellung, dass es in Freiburg Amtsmissbrauch oder Behördenwillkür gebe ...
Auf Nachfrage meinte sie, dass sie ‚derartige Aufrufe‘ auch nicht bringen würden, wenn sie von Amnesty International oder von Greenpeace kämen. Na: Dann wissen wir ja, wo wir dran sind.
Die Leute bei der Zypresse denken, Moral hin - Moral her, halt an das Geschäft, und da scheint ihnen bewusst geworden zu sein, dass sie ja schließlich mit den einflussreichen Leuten in Freiburg leben müssen ... Hätte ich nicht ein KLEINanzeige geschaltet, sondern wäre Kunde mit ganzseitigen Anzeigen - oh, oh, da hätten sie sich diesen Schritt aber gut überlegt.
Haben denn diese Dummköpfe in Zwangsburg noch immer nicht kapiert, dass so etwas in meinem Fall nicht funktioniert? - Wer immer da Einfluss genommen hat auf die Zypresse, sei es Rechtsanwalt Huber, der gerade mit seiner ‚Geschichte‘ die Titelseite von www.zwangsburg.de schmückt, oder seien es Zwangsburger Behördenvertreter: Er bewirkt in jedem Fall das Gegenteil dessen, was er eigentlich erreichen will: Jetzt wird halt in Freiburg 10.000 Flugblätter in die Briefkästen verteilt.
Demnächst greifen sie dann vermutlich zur Knarre, so wie es ja bei Peter Köberle der Fall war, der einigen Leuten bei Behörden in Rammenau und bei der Landesregierung in Sachsen ‚zu unbequem‘ wurde und das mit einem Mordanschlag bezahlte, den er (nach 100 Tagen im Koma) knapp überlebte.
Dr. Peter Niehenke
Link: Warum sollte Peter Köberle sterben?
--modified by DPN at Wed, Jan 14, 2004, 14:17:58
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